23.09.2025

Sprachbarrieren senken, Zukunftschancen erhöhen: Rat für Forschung und Technologie OÖ unterstreicht Bedeutung internationaler Fachkräfte für OÖ

Der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich (RFT OÖ) begleitet die Landesregierung seit zwei Jahrzehnten bei der Weiterentwicklung von Wirtschafts- und Forschungspolitik. Als unabhängiges Expertengremium bringt der Rat strategische Impulse ein, entwickelt Zukunftskonzepte mit und stärkt die Innovationskraft des Standorts. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und unabhängig – mit dem Ziel, Oberösterreich zukunftsfit zu machen. „Ich danke allen Mitgliedern des Rats für ihre engagierte Arbeit, insbesondere dem Vorsitzenden Günther Schallmeiner und seiner Stellvertreterin Stefanie Lindstaedt, die seit Anfang 2024 die Spitze dieses Gremiums bilden“, betont Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner.

V. l.: Landesrat Markus Achleitner, Sok-Kheng Taing (Dynatrace, RFT OÖ), Stefanie Lindstaedt (IT:U, RFT OÖ), Günther Schallmeiner (Siemens, RFT OÖ) © Land OÖ/Charlotte Guggenberge
V. l.: Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Sok-Kheng Taing, Co-Founder Dynatrace Austria GmbH und Ratsmitglied des RFT OÖ, Stefanie Lindstaedt, Gründungspräsidentin IT:U und stv. Vorsitzende des RFT OÖ, Günther Schallmeiner, Niederlassungsleitung Siemens AG Österreich in Linz und Vorsitzender des RFT OÖ © Land OÖ/Charlotte Guggenberger

Ein aktueller Impuls des Rats betrifft die sprachliche Integration internationaler Fachkräfte. Der RFT OÖ empfiehlt, Zweisprachigkeit – Deutsch und Englisch – in allen relevanten Lebensbereichen zu fördern. Damit sollen Sprachbarrieren sinken und das Ankommen in Oberösterreich leichter werden. Die aktuelle Empfehlung unter dem neuen Vorsitz entstand in der Arbeitsgruppe „Internationale Fachkräfte“. Geleitet wurde sie von Sok-Kheng Taing (Dynatrace) und Stefanie Lindstaedt (IT:U). Die Gruppe hat zentrale Herausforderungen analysiert und konkrete Lösungsansätze erarbeitet. Dynatrace steht dabei exemplarisch für die oberösterreichische Wirtschaft: ein Unternehmen, das internationale Innovationskraft mit regionaler Verankerung verbindet – und zeigt, welche Rahmenbedingungen es braucht, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.

„Es wäre schön, wenn in Oberösterreich, neben „Willkommen, wie kann ich Ihnen helfen?“ immer öfter auch „Welcome, how can I help you?“ zu hören ist“ – so bringen Stefanie Lindstaedt, IT:U-Gründungspräsidentin, Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing und Günther Schallmeiner, Niederlassungsleiter Linz der Siemens AG, ein wichtiges Ziel des RFT OÖ auf den Punkt. Deshalb schließt sich der RFT OÖ auch der Empfehlung des nationalen FORWIT (Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung) an, dass „Österreich eine Drehscheibe für globale Fachkräfte“ werden müsse. „Eine der wichtigsten Maßnahmen dafür ist die sprachliche Integration dieser Fachkräfte, insbesondere die Förderung der Zweisprachigkeit – also die Förderung der Deutsch-Kompetenz internationaler Fachkräfte und der Englisch-Kompetenz der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher“, betonen Lindstaedt, Taing und Schallmeiner im Namen des RFT OÖ.

„Diese Empfehlung unterstreicht ein zentrales Thema für den Wirtschaftsstandort OÖ“, erklärt Landesrat Achleitner. „Aufgrund der demografischen Entwicklung werden schon in wenigen Jahren mehr als 80.000 Arbeits- und Fachkräfte in unserem Bundesland fehlen. Wir müssen daher auch internationale Fachkräfte ansprechen und gewinnen. Damit diese Fachkräfte dann auch in Oberösterreich bleiben, müssen wir alles tun, dass sie sich bei uns willkommen fühlen“, sagt Landesrat Achleitner.

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