Sujetbild mit Kugeln


Veranstaltungen Archiv 2011-2015

3.RFT Vortragsabend
v.l.n.r. LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, DI Dr. Ludovit Garzik, MBA, Dr. Gerald Reisinger, Dekanin FH-Prof.in DIin Dr.in Margarethe Überwimmer, Rektor o.Univ.-Prof. DI Dr. Wilfried Eichlseder, Rektor Univ.-Prof. Mag. Dr. Meinhard Lukas, DI Günter Rübig

„4 % Forschungsquote ist und bleibt oberstes Ziel“, so LH-Stv. Stelzer
Rat für Forschung & Technologie: OÖ soll vom „Innovation Follower“ zum „Innovation Leader“ aufsteigen – Stelzer will weiterhin enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft!
Um Oberösterreich als führende Industrieregion im europäischen Wirtschafts- und Forschungsraum zu positionieren, ist die Steigerung der F&E-Quote das zentrale forschungs- und technologiepolitische Ziel Oberösterreichs. Die F&E-Quote stellt die Forschungsausgaben eines Landes in Relation zum Bruttoregionalprodukt (BRP) dar. Mit einer F&E-Quote von 3,17 % (Statistik Austria, Vollerhebung 2013) liegt Oberösterreich über dem durchschnittlichen österreichischen Wert von 2,97 %. Im Vergleich zu 2009 mit einer F&E-Quote von 2,59 %, ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Das Ziel ist klar: Bis zum Jahr 2020 soll in Oberösterreich eine F&E-Quote von 4 % erreicht werden.
„Wir sind noch nicht dort, wo wir als führendes Wirtschafts- und Industriebundesland hingehören. Bis zum Jahr 2020 wollen wir daher eine Forschungsquote von 4 % erreichen“, betonte LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer bei der 21. Sitzung des Rats für Forschung und Technologie für OÖ (RFT OÖ). Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiterhin von großer Bedeutung, so Stelzer und hebt hervor, dass es gelungen sei das Forschungsbudget des Landes OÖ für 2016 um 8,5 Millionen Euro zu erhöhen.
Vom ‚Innovation Follower‘ zum ‚Innovation Leader‘ In der Ratssitzung wurde unter anderem die vom RFT OÖ ausgearbeitete Empfehlung zum Thema „Erreichung einer 4 % F&E-Quote in Oberösterreich“ an das für Forschung zuständige Regierungsmitglied LH-Stv. Mag. Stelzer übergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es große Anstrengungen. „Dabei muss Oberösterreich vom ‚Innovation Follower‘ zum ‚Innovation Leader‘ aufsteigen. Oberösterreich hat eine breite Forschungslandschaft. Gemeinsam mit der starken Industrie können Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute die gesamte Innovationskette abdecken“, sind sich LH-Stv. Stelzer und der Vorsitzende des RFT OÖ, DI Günter Rübig einig.
Im Anschluss an die Ratssitzung fand der 3. RFT OÖ Vortragsabend zum Thema „Forschung – Strategie – Zukunft?!“ im Landhaus Linz statt. DI Dr. Ludovit Garzik, MBA (Geschäftsführer des Rat für Forschung und Technologieentwicklung Österreich) und Univ.-Prof. Dr. Wilfried Eichlseder (Rektor Montanuniversität Leoben) lieferten unter den Titeln „Leistungsfähigkeit des Wissenschafts- und Forschungssystems Österreichs im Jahr 2015“ und „Beitrag der technischen Universität zur Volkswirtschaft“ zwei Impulsvorträge als Input für die anschließende Podiumsdiskussion.

2. RFT OÖ Award 2014
v.l.n.r FH-Prof. Dr.in Margarethe Überwimmer - Dekanin der FH Steyr & Stv.-Ratsvorsitzende, DI Günter Rübig - Ratsvorsitzender, em.o.Univ.-Prof. Dr. Gerfried Zeichen - Preisträger RFT OÖ Award 2014 mit seiner Gattin Marlies, Forschungslandesrätin Mag.a Doris Hummer, Dr. Axel Greiner - Präsident IV OÖ

Gerfried Zeichen – Preisträger des RFT OÖ Award 2014

Der Rat für Forschung und Technologie für OÖ prämierte aus einer Reihe hochkarätiger Nominierungen em.o.Univ-Prof. DI Dr.techn. Gerfried Zeichen zum Preisträger des RFT OÖ Award 2014. Landesrätin Mag.a Doris Hummer überreichte den Preis im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 17.11.2014 im Linzer Landhaus.
Gerfried Zeichen ist emeritierter Universitätsprofessor der TU Wien und Berater in der industriellen Grundlagenforschung sowie Autor (sein aktuelles Buch: „Ingenieure an die Schalthebel“). Er setzte durch seine Tätigkeiten im Bereich der Forschung sowie seiner zahlreichen Führungspositionen in der Industrie, u.a. Carl Zeiss AG und Steyr-Daimler-Puch AG (heute Magna), zukunftsweisende Schritte für die Forschungslandschaft in Oberösterreich und darüber hinaus.
Als erster Vorsitzender der Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der Produktionstechnologie in Österreich (VPTÖ) und Gründer der PROFACTOR GmbH im Jahr 1994 trug er wesentlich dazu bei, dass die Produktionskapazität der österreichischen Industrie durch die Forschungsaktivitäten der Fertigungstechnik gesteigert wurde. Professor Zeichen gilt durch seine industriellen und akademischen Positionen als Vorreiter, der die ganzheitlich industrielle Automation maßgebend vorantrieb.
Bei der Preisverleihung waren neben zahlreichen Ratsmitgliedern und Spitzenrepräsentant/innen der oberösterreichischen Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsszene auch viele langjährige Wegbegleiter/innen unter den Gratulanten. Gastgeberin im Linzer Landhaus, Forschungslandesrätin Mag.a Doris Hummer sowie Ratsvorsitzender, DI Günter Rübig und seine Stellvertreterin Dekanin FH-Prof.in DIin Drin Margarethe Überwimmer, freuten sich besonders, Professor Zeichen mit dem Preis des RFT OÖ Award 2014 ehren zu dürfen.
„Professor Zeichen ist ein Gestalter und Vordenker im Bereich Industrieforschung und damit prädestiniert für die Auszeichnung des Rates für Forschung und Technologie für OÖ. Ich möchte ihm persönlich sehr herzlich zu dieser besonderen Ehrung gratulieren und ihm für seine außerordentliche Leistungen für den Forschungs- und Technologiestandort OÖ danken“, so LRin Mag.a Doris Hummer.

2. RFT OÖ Vortragsabend
v.l.n.r. DI Dr. Ludovik Garzik, Dr. Paul Rübig, Dekanin Prof.(FH) DIin Dr.in Margarethe Überwimmer, Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, Dr. Wolfgang Burtscher, DI Günter Rübig

Der Rat für Forschung und Technologie für OÖ veranstaltete auf Einladung von Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer am 20.01.2014 den 2. RFT OÖ Vortragsabend zum Thema "Langfristige FTI-Strategien auf europäischer und nationaler Ebene", zu dem neben Landesrätin Hummer drei weitere hochkarätige Gastredner - Dr. Wolfgang Burtscher (stellvertretender Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission), Dr. Paul Rübig (Abgeordneter zum Europäischen Parlament) und DI Dr. Ludovik Garzik, MBA (Geschäftsführer des Österreichischen Rates für Forschung und Technologieentwicklung) - gewonnen werden konnten.

"Der RFT OÖ konnte mit dieser Veranstaltung eindrucksvoll zeigen, dass das Thema der langfristigen Forschungsstrategien auch für die oberösterreichische Wirtschafts-, Bildungs- und Forschungslandschaft von zunehmender Bedeutung ist. Es freut mich besonders, dass mehr als 100 Gäste unserer Einladung in das Landhaus Linz folgten und wir mit diesen Gastrednern ins Schwarze getroffen haben", so Ratsvorsitzender DI Günter Rübig.  

Bereits am Vormittag des 20.01.2014 fand zum Thema "Langfristige Strategien für Forschung und Technologie in Oberösterreich und Europa" eine Pressekonferenz mit Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, Dr. Wolfgang Burtscher, Dr. Paul Rübig und dem RFT OÖ Vorsitzenden DI Günter Rübig statt.

Den Beginn der neuen EU Programmperiode 2014-2020 nimmt der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich (RFT OÖ) zum Anlass, am 20. Jänner 2014 einen Vortragsabend zum Thema „Langfristige FTI-Strategien auf europäischer und nationaler Ebene“ zu veranstalten und hierfür namhafte Experten als Gastreferenten einzuladen.

Dr. Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, wird in seinem Key Note auf das EU Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ eingehen, bevor Dr. Paul Rübig, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, das EU Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen „CoSME“ vorstellen wird.

Den Bogen zur österreichischen FTI-Situation wird schließlich Dr. Ludovit Garzik, Geschäftsführer des Österreichischen Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE), spannen. 

Neumitglieder im RFT
Foto:Land OÖ/Liedl

Mit Beginn der neuen Funktionsperiode Anfang Jänner 2014 besteht der Rat aus 20 Vertreter/innen der oberösterreichischen Forschungs- und Technologielandschaft, darunter 9 Neumitglieder, die mit ihrer Expertise wesentlich zur Stärkung der "Chain of Innovation" - also der Vernetzung von Forschung, Bildung und Wirtschaft – beitragen werden.

Seit Juni 2011 ist DI Günter Rübig Vorsitzender des RFT OÖ. Nach 10-jähriger Tätigkeit im Rat folgte mit Jahresanfang Dekanin FH-Prof.in DIin Dr.in Margarethe Überwimmer der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden FH-Prof.in Univ.-Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl.

In den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation wurden durch die Gründung des RFT OÖ die Voraussetzungen dafür geschaffen, den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich für die Zukunft auszubauen und zu sichern. Das Know-how und die Expertisen aller Ratsmitglieder werden intensiv genutzt, um die Achse der beiden Bereiche Forschung und Wirtschaft auch zukünftig erfolgreich stärken zu können. In der neuen Funktionsperiode ist das übergeordnete Ziel aller Aktivitäten des Rates die Erhöhung der Innovationskraft, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung des Wohlstands in Oberösterreich.

Die Neumitglieder des RFT OÖ für die Funktionsperiode 01.2014 - 12.2018 sind:

  • Dekan Prof.(FH) DI Dr. Wilhelm Burger / FH OÖ Fakultät für Informatik/Kommunikation/Medien
  • Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Hild / JKU Linz
  • DI(FH) Stephan Kubinger, MBA / IFN Holding AG
  • Assoc.-Prof.in Mag.a Dr.in Susanne Saminger-Platz / JKU Linz
  • VRin Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Schindler / Universität Innsbruck
  • DI Dr. Peter Schwab / voestalpine Stahl GmbH
  • DI Stefan Stallinger, MBA / Energie AG
  • Ing. Gerfried Stocker / Ars Electronica Center GmbH
  • Dekanin Prof.(FH)in DIin Dr.in Margarethe Überwimmer / FH OÖ Fakultät für Management

Nach 10-jähriger Funktionsperiode und vielen ehrenamtlichen Stunden sind mit Ende des Jahres 2013 folgende Personen aus dem RFT OÖ ausgeschieden:

o.Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno Buchberger / Research Institute for Symbolic Computation

  • Senatorin h.c. Mag.a Monika Fehrer
  • Rektor o.Univ.-Prof. DI Dr. Richard Hagelauer / JKU Linz
  • DI Dr. Josef Heizinger / Energy Risc Consulting (verstorben am 02.10.2013 )
  • DI Franz Hirschmanner / voestalpine Stahl GmbH
  • o.Univ.-Prof. DI Dr. Dr.h.c. Hans Irschik / JKU Linz
  • Univ.-Prof. DI Dr. Witold Jacak / FHOÖ Fakultät für Informatik/Kommunikation/Medien
  • o.Univ.-Prof. Dr. Erich Peter Klement / JKU Linz
  • KR Ing. Gunther Krippner
  • em. o.Univ.-Prof. Dr. Jörg R. Mühlbacher / JKU Linz
  • Ing. Hans Neunteufel / Wacker Neuson Linz GmbH
  • DI Harald Plöckinger, MA / KTM Sportmotorcycle AG
  • o.Univ.-Prof. Mag. Dr. DDr. h.c. N. Serdar Sariciftci / JKU Linz
  • Prof.(FH)in Univ.-Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl / FH OÖ Fakultät für Informatik/Kommunikation/Medien
  • KR Ing. DDr. Werner Steinecker, MBA / Energie AG
  • o.Univ.-Prof. Dr. Anton Zeilinger / Universität Wien
  • KR DI Dr. h.c. Otto Zich / Universität Salzburg
10-Jahre RFT OÖ
Foto: Land OÖ/Binder

Im Anschluss an die 16. Ratssitzung am 26.06.2013 feierte der RFT OÖ gemeinsam mit Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer sowie den Einreicher- und Preisträgerinnen des OÖ Forscherinnen-Awards 2013 sein 10-jähriges Jubiläum bei einer Exklusivführung mit anschließendem Empfang im neuen Musiktheater Linz. 

Der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich wurde 2003 mit Beschluss der Oö. Landesregierung zur Schaffung der Voraussetzungen, um den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich für die Zukunft zu sichern und weiter auszubauen, gegründet. Damals wie heute setzt sich der RFT OÖ aus 28 Mitgliedern zusammen. Aktuell gehören dem Rat 26 stimmberechtigte (inkl. des Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin) sowie zwei beratende Mitglieder an. Vorsitzender des Rates ist seit Juni 2011 DI Günter Rübig, stellvertretende Vorsitzende ist FH-Prof.in Uni.-Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl.

„Es freut mich sehr, wie aktiv sich der RFT OÖ in den letzten 10 Jahren gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträger/innen für Oberösterreich eingesetzt hat. Viele der vom Rat ausgearbeiteten Empfehlungen und Inputs wurden umgesetzt und viele Ziele erreicht. Sich zurückzulehnen und zu sagen es ist alles in Ordnung wäre ein großer Fehler. Daher gibt es auch zukünftig Themen, denen sich der RFT OÖ inhaltlich widmen kann und muss. Beispielsweise Kinder und Jugendliche an Forschung und Technik heranzuführen, Ideen zu entwickeln, wie ihre Begeisterung und ihr Interesse geweckt oder gestärkt werden kann. Denn, obwohl leichte Zuwächse an Studierenden in den MINT-Fächern spürbar sind, hat der Technikbereich immer noch ein Imageproblem bei Jugendlichen und Frauen“, so Ratsvorsitzender Rübig.

"Ich bedanke mich bei allen ehemaligen und aktuellen Ratsmitgliedern für ihren persönlichen Einsatz und die Bereitschaft sich und ihr Wissen in die gemeinsame Arbeit des RFT OÖ einzubringen. Großer Dank gilt vor allem jenen Mitgliedern, deren Funktionsperiode heuer nach 10 Jahren zu Ende geht. Nach dem Motto >Wissen ist vorhanden, wenn es benutzt wird< greifen wir bei unserer Tätigkeit auf unsere Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen aus Wirtschaft und Wissenschaft zurück und wollen mit unseren Empfehlungen an die Politik richtungsweisende Akzente für Oberösterreich setzen, wie etwa derzeit bei der Mitentwicklung des neuen Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms OÖ 2014-2020“, betont die stellvertretende Ratsvorsitzende Schaumüller-Bichl.

Die Aktivitäten des RFT OÖ von 2003 bis 2013 kurz zusammengefasst:

16 Ratssitzungen, 27 Policy Komitee-Sitzungen, zahlreiche Arbeitsgruppensitzungen, Aktionsfeldkomitee-Sitzungen u.ä.

Aktive Mitwirkung des RFT OÖ bei der Erstellung und Begleitung von Strategischen Programmen in Oberösterreich:

  • Innovatives OÖ 2010
  • Innovatives OÖ 2010plus
  • Strategisches Wirtschafts- und Forschungsprogramm OÖ 2014-2020
  • Initiative zur Erarbeitung eines aussagekräftigen Indikatoren Modells zur Erhebung von konkretem Datenmaterial (F&E Trenderhebung des Landes OÖ)
  • Initiative zur Evaluierung und strategischen Weiterentwicklung der Upper Austrian Research GmbH
  • Initiative zur Weiterentwicklung der Technologie- und Innovationszentren (TIZ)
  • Unterstützung im Rahmen der JKU-Offensive
  • Hintergrund- und Netzwerkarbeit durch Teilnahme an Veranstaltungen, Diskussionen und Pressearbeit, Jury-Teilnahmen etc.
  • Mitwirkung bei der Zukunftsallianz OÖ2020, strategische Schwerpunktsetzungen und –Ausrichtungen
  • Gegenseitige Abstimmung und Austausch mit dem Österreichischen Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE)
  • Verleihung des 1. RFT ÖÖ Awards an Prof. Werner Kepplinger im November 2012
  • Erstellung Jahresbericht 2012
  • 1. RFT OÖ Vortragsabend, OÖ Kulturquartier im Mai 2013
  • Erarbeitung von Policies, Positionspapieren, Resolutionen und Stellungnahmen, wie etwa
  • 2010: Policies zu Zukunftstechnologien, Human Resources, Entrepreneurship und Internationalisierung
  • Juli 2012: 4 Positionspapiere zu den Themen: Human Resources, Internationalisierung, Awareness für F&E und Entrepreneurship
  • Juli 2012: 21 grundstrategische Empfehlungen für die Erstellung des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms OÖ 2014-2020
  • März 2010: Empfehlung zur Annahme des Strategischen Programms „Innovatives OÖ 2010plus“
  • Biennal: Stellungnahme zum Standort- und Technologiebericht OÖ

Derzeit ist der RFT OÖ sehr intensiv bei der Entwicklung des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes OÖ 2014-2020 und dessen Ziele bzw. Maßnahmen eingebunden. Das Strategische Programm 2014-2020 ist das Folgeprogramm für das Ende 2013 auslaufende Programm "Innovatives OÖ2010plus“, das auf die Vernetzung der Bereiche Forschung, Bildung und Wirtschaft sowie die Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Oberösterreich abzielt.

1. Vortragsabend
v.l.n.r. FH-Prof. Dr. Peter Burgstaller, DI (FH) Alexander Bürscher, Univ.-Prof. Dr. Heinz Wittmann, DI Günter Rübig, Dr. Friedrich Rödler, Prof. Dr. Johannes Hintermayr

Am 07.05.2013 fand der 1. RFT OÖ Vortragsabend zum Thema „Erfindungsschutz in Österreich und darüber hinaus“ im OÖ Kulturquartier / Pressezentrum U.Hof statt.

Besondere Ehre war es, bei dieser Initialveranstaltung Herrn Dr. Friedrich Rödler, Präsident des Österreichischen Patentamts, als Keynote Speaker begrüßen zu dürfen, der in seinem interessanten und lebendigen Eröffnungsvortrag über Patente als europäischer und regionaler Innovationsindikator und im Speziellen über das EU Patent 2014 referierte.

Nach einer kurzen Buchpräsentation des im Dezember 2012 erschienenen Patentrechtskommentars von FH-Prof. Dr. Peter Burgstaller durch den Verleger Univ.-Prof. Dr. Heinz Wittmann (Verlag Medien und Recht, Wien) gingen FH-Prof. Dr. Peter Burgstaller und DI (FH) Alexander Bürscher von der Kanzlei lawfirm.eu/Rechtsanwälte noch genauer auf die komplexe Thematik der Erfindungsvergütungen ein.

Der Abend fand gemütlichen Ausklang am Buffet, was noch Gelegenheit gab, auf die eine oder andere Spezialfrage einzugehen.

Foto: Land OÖ/Kauder
v.l. LH Dr. Josef Pühringer, Preisträger em.o.Univ.-Prof. DI Dr. Werner Kepplinger, RFT OÖ-Vorsitzender DI Günter Rübig, JKU-Rektor DI Dr. Richard Hagelauer

Der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich wählte aus einer Reihe von hochkarätigen Nominierungen em.o.Univ-Prof. DI Dr. Werner Kepplinger als Preisträger des „RFT OÖ Awards 2012“, den LH Dr. Pühringer im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 15. November 2012 im Linzer Landhaus überreichte.

Prof. Kepplinger wurde als überdurchschnittlich engagierter Wissenschaftler und Erfinder, der die Technologie- und Forschungslandschaft in Oberösterreich - und darüber hinaus - stark und nachhaltig prägte, ausgezeichnet.

„Der Oberösterreicher Werner Kepplinger hat mit seinen zahlreichen Erfindungen (1.817 Patente), die überwiegend auch großtechnisch umgesetzt wurden, einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Sichtbarkeit Oberösterreichs als führenden Forschungs- und Technologiestandort geleistet", sagt LH Pühringer.

Neben Vertreter/innen der OÖ Landesregierung sowie zahlreichen ehemaligen und aktiven Ratsmitgliedern waren auch Spitzenrepräsentant/innen der oberösterreichischen Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsszene unter den Gästen. Gastgeber, LH Dr. Josef Pühringer und die beiden Ratsvorsitzenden, DI Günter Rübig und FH-Prof.in Univ.-Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl, freuten sich besonders, den gebürtigen Linzer als ersten Preisträger dieses Awards vorstellen zu dürfen.

„Die beeindruckende Vita zeigt, dass em.o.Univ-Prof. DI Dr. Werner Kepplinger ein würdiger Preisträger der Auszeichnung des Rates für Forschung und Technologie für OÖ ist. Ich möchte ihm persönlich sehr herzlich zu dieser besonderen Ehrung, aber vor allem zu seinen zahlreichen, weltweit erfolgreichen Projekten und Patenten gratulieren“, so LH Dr. Josef Pühringer.

Zur Person em.o.Univ-Prof. DI Dr. Werner Kepplinger:

Werner Kepplinger wurde 1942 in Linz geboren und hat an der HTL Linz für Maschinenbau maturiert. Nach seinem Studium des „Hüttenwesens“ an der Montanuniversität Leoben war er ab 1968 in der Linzer Großindustrie in der Chemie Linz AG sowie in der VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH (VAI) tätig. Sein Interesse galt stets der Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und entsprechender großtechnischer Anlagen.

  • 1978: Abteilungsleiter „Verfahrenstechnik und Innovationschemie“ im Bereich Industrieanlagenbau der VAI
  • 1985: Leiter der Forschungsabteilung VAI
  • 1987 - 1993: Leitung der Weiterentwicklung des neuen COREX-Schmelzreduktions-verfahrens der VAI zu einer großindustriell kommerziellen Produktionstechnologie zusammen mit ISCOR/ Südafrika
  • ab 1988: Leiter der Planungsabteilung – Reduktionsmetallurgie VAI
  • 1992: Globaler Bereichsleiter „Forschung und Entwicklung“ der VAI
  • 1992: Erste Patente und Beginn der Entwicklung des FINEX-Verfahrens (Schmelzreduktion) zusammen mit POSCO/ Korea
  • 1993: Beginn der Entwicklung des FINMET–Verfahrens (Eisenschwamm-herstellung aus unbehandelten Roherzen) mi BHP/ Australien
  • 1993 – 2011: Ordentlicher Professor und Vorstand des Instituts für Verfahrenstechnik und industriellen Umweltschutz an der Montanuniversität Leoben

Werner Kepplinger war sowohl in seiner Schaffensperiode als Forscher in der Industrie als auch als Professor an der Montanuniversität Leoben ein genialer Erfinder neuer Verfahren und Anlagen, was auch durch die unglaublich hohe Anzahl von weltweit angemeldeten Patenten (1.817), bei welchen Prof. Kepplinger Erfinder bzw. Miterfinder ist, eindrucksvoll beweisen. Damit gilt er als Professor mit den weltweit meisten Patenten.

Ratssitzung
Foto: Land OÖ/Kauder

Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: „Es freut mich, dass mit Henrietta Egerth, Axel Greiner und Hubert Puchner drei weitere herausragende Persönlichkeiten für die Mitarbeit im RFT OÖ gewonnen wurden!"

Der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologie für Oberösterreich (RFT OÖ), DI Günter Rübig, und seine Stellvertreterin, FH-Prof.in Univ.-Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl, hießen in der am 4. Juli 2012 stattgefundenen 14. Ratssitzung die drei Neumitglieder, Dr.in Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft/FFG, Dr. Axel Greiner, Vorsitzender des Familiengesellschaftsrates der Greiner Unternehmensgruppe, und Hubert Puchner, Geschäftsführer Borealis Agrolinz Melamine GmbH, erstmals im RFT OÖ willkommen.

Landesrätin Hummer: „Gemeinsam mit den beiden Ratsvorsitzenden freue ich mich, drei weitere Expert/innen im RFT OÖ begrüßen zu dürfen und freue mich über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit“. Die Neumitglieder wurden auf Vorschlag von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 13.06.2012 von der Oö. Landesregierung in den RFT OÖ berufen. Sie folgen den ausgeschiedenen Mitgliedern, DI Friedrich Mader und Dr. Alfred Stern.

21 grundstrategische Empfehlungen des RFT OÖ

In der 14. Ratssitzung wurden u. a. auch die vom Rat ausgearbeiteten „grundstrategischen Empfehlungen für die Erstellung des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes OÖ 2014-2020“ an die Forschungslandesrätin übergeben. Das Strategische Programm 2014-2020, mit dessen Erstellung in der zweiten Jahreshälfte 2012 begonnen wird, ist das Folgeprogramm für das Ende 2013 auslaufende Programm "Innovatives OÖ2010plus“ (http://www.ooe2010plus.at), das auf die Vernetzung der Bereiche Forschung, Bildung und Wirtschaft sowie die Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Oberösterreich abzielt. „In den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation hat sich der RFT OÖ seit seiner Konstituierung im Jahr 2003 zum wichtigsten, die Oö. Landesregierung beratenden, Gremium entwickelt. Die mir übergebenen grundstrategischen Empfehlungen werden richtungsweisend für die Konzeption des strategischen Programms 2014-2020 sein. Ich bedanke mich bei den Ratsmitgliedern für die Schaffung dieser wertvollen Basis“, so Hummer.

Dr.in Henrietta EGERTH, geboren 1971, absolvierte das Studium der Handelswissenschaften an der Universität Linz und arbeitete danach einige Jahre in Brüssel. Zurück in Wien war sie für die Industriellenvereinigung tätig, ehe sie im Jahr 2000 in das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit wechselte. Dort war sie für Wirtschaftsförderungen sowie Forschung und Entwicklung zuständig. Seit September 2004 ist sie Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Dr. Axel GREINER, geboren 1965 in Stuttgart, ist Doktor der Materialwissenschaft. Seit Juni 2010 ist er Vorsitzender des Familiengesellschafterrats der Greiner Unternehmensgruppe. Hubert PUCHNER, geboren 1954 in Steyregg, absolvierte nach der Lehre zum Chemielaborant in der Chemie Linz und der Handelsakademie für Erwachsene, eine Managementausbildung an der Limak Linz und der Emory Universität Atlanta/USA.

Hubert Puchner ist seit 42,5 Jahren im Unternehmen. Seit 2007 ist er Geschäftsführer der Borealis Agrolinz Melamine GmbH.

Foto: RFTOÖ
Foto: RFTOÖ

Auf Einladung von Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und DI Dr. Peter Schwab (Forschungsleiter voestalpine Stahl GmbH) war am 13. Juni 2012 der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) zu einem inhaltlichen Austausch mit den Vertreter/innen des Rates für Forschung und Technologie für Oberösterreich (RFT OÖ) und der OÖ Innovationsholding GmbH zu Gast in Linz.

Der Vorsitzende des RFT OÖ, DI Günter Rübig, und seine Stellvertreterin, Prof.(FH) Univ.-Doz. DI Dr. Ingrid Schaumüller-Bichl, freuten sich besonders über dieses Zusammentreffen und den Austausch mit der hochkarätigen Delegation aus Wien.

In einer gemeinsamen Arbeitssitzung in der voestalpine Stahl GmbH stand neben der Diskussion thematischer Schnittmengen, auch die Positionierung zu gemeinsamen Stärken auf der Tagesordnung. So wurden u.a. der kürzlich veröffentlichte Bericht des RFTE zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs vorgestellt, aber auch Schwerpunkte im Hinblick auf das nächste Strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm Oberösterreich 2014-2020 diskutiert.

„Es freut mich“, so die zuständige Landesrätin Mag.a Doris Hummer, „dass dieser Austausch zwischen dem RFT OÖ und dem RFTE stattgefunden hat, mit dem Ziel, oberösterreichische Anliegen durch den RFTE verstärkt auf Bundesebene sichtbar zu machen“.

RFT OÖ

Der Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich wurde im Jahr 2003 als unabhängiges, proaktives Expertengremium gegründet und umfasst 28 Mitglieder, davon 26 stimmberechtigte und 2 beratenden Mitglieder ohne Stimmrecht. Seit Juni 2011 hat DI Günter Rübig die Funktion des Ratsvorsitzenden inne. Die Hauptaufgabe des RFT OÖ ist, die Oö. Landesregierung zu beraten und zu unterstützen, insbesondere bei der Erstellung von konkreten und zielorientierten Empfehlungen für eine Stärkung der Position Oberösterreichs im internationalen Wettbewerb und bei der Ausarbeitung von Vorschlägen, wie die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt werden kann.

RFTE

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung, im Jahr 2000 durch das Bundesgesetz zur Förderung der Forschung und Technologieentwicklung (FTFG) gegründet, umfasst acht Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft, Forschung, und Wirtschaft. Seit Herbst 2010 führt Dr. Hannes Androsch den Vorsitz. Die Hauptaufgabe des Rates für Forschung und Technologieentwicklung liegt in der systematischen, unabhängigen und fundierten Beratung der österreichischen Bundesregierung in allen Fragen der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. Ziel seiner Arbeit ist es, einen maßgeblichen Beitrag zu einer zukunftsorientierten FTI-Politik zu leisten.

Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Großer Dank an Karl Kletzmaier und Horst Wiesinger, RFT OÖ ist künftig mit Günter Rübig und Ingrid Schaumüller-Bichl exzellent aufgestellt!"

Der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologie für Oberösterreich (RFT OÖ), Ing. Karl Kletzmaier, und sein Stellvertreter Dr. Horst Wiesinger, haben bei der Sitzung des Rates am 30. Juni 2011 ihre Funktionen zurückgelegt. Gleichzeitig wurde das neue Führungsteam mit DI Günter Rübig und seiner Stellvertreterin, FH-Prof.in Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl, vorgestellt. Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Ich bedanke mich bei Karl Kletzmaier und Horst Wiesinger für ihr großes Engagement und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Günter Rübig und Ingrid Schaumüller-Bichl!".

"Unter der Ära Kletzmaier/Wiesinger hat sich der RFT OÖ zum wichtigsten Expertengremium entwickelt, das die Oö. Landesregierung in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation immer ausgezeichnet und mit höchster Fachkompetenz beraten hat. Beiden Herren gebührt für ihre Expertise und ihr Engagement höchster Dank und größte Anerkennung!", so die zuständige Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Besonders verdient machten sich Karl Kletzmaier und Horst Wiesinger bei der Erstellung der Strategiepapiere "Innovatives OÖ 2010" und "Innovatives OÖ 2010plus", wo der RFT OÖ entscheidend mitgewirkt hat. Darüber hinaus stellten sie die Schnittstelle zum österreichischen Rat für Forschung und Technologieentwicklung sicher und haben auch Initiativen wie die F&E-Trenderhebung gesetzt.

Neues Führungsteam

Die Landesrätin präsentierte bei der RFT OÖ-Sitzung auch den neuen Vorsitzenden, DI Günter Rübig, und seine Stellvertreterin FH-Prof.in Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl. Beide waren bisher schon Mitglieder des RFT OÖ und haben sich unter anderem aktiv bei der Erstellung der Strategischen Programme "Innovatives OÖ2010" und "Innovatives OÖ2010plus" eingebracht. DI Günter Rübig ist Absolvent der HTL Steyr und der TU Graz (Wirtschaftsingenieurwesen) und arbeitet als erfolgreicher Unternehmer. Seine berufliche Karriere startete er bei BMW in München, wo er in den Jahren 1979 bis 1986 als Planungsleiter in den Bereichen Wärmebehandlung und Schmiedetechnik verantwortlich zeichnete. Seit 1986 ist er Geschäftsführer der Rübig GmbH & Co KG in Wels. Die Rübig-Unternehmensgruppe ist Technologieführer im Bereich der Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen. Günter Rübig ist weiters Mitglied des Universitätsrats der JKU, des FH-Fachbeirats, Vorsitzender der Strategiegruppe "Technologie" der WKO OÖ und hat sich als Technologiebeauftragter des Landes OÖ aktiv eingebracht.

Prof.in Univ.Doz.in Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl studierte Technische Mathematik an der JKU, promovierte 1982 als erste Frau an der JKU Sub Auspiciis Präsidentis und ist seit mehr als 20 Jahren im IT-Sektor in Forschung, Entwicklung und Consulting tätig. Derzeit ist sie Vizedekanin für Internationalisierung und Forschung an der FH Hagenberg. Schaumüller-Bichl schrieb ihre Habilitation im Fach "Angewandte Informatik" an der Universität Klagenfurt. Nach ihrer Assistententätigkeit am Institut für Systemwissenschaften der JKU war sie in den Jahren 1984 bis 1991 Leiterin der Entwicklung von Sicherheitssystemen in der Voest-Alpine AG bzw. der AIS GmbH. Sie hat sich bei der Entwicklung des Strategischen Programms aktiv als Themenfeldleiterin im Bereich "Bildung und Karriere" eingebracht.