o. Univ. Prof. Dr. Jörg R. Mühlbacher

 


Professor Jörg R. Mühlbacher (geb. 1946) leitet das FIM (Institut für Informationsverarbeitung und Mikroprozessortechnik) an der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz.

Seine Interessen umfassen Computer-Netzwerke und Betriebssysteme und die damit verbundenen Sicherheitsaspekte, Algorithmen und Datenstrukturen, sowie formale Grundlagen der Informatik.

Während des Studiums arbeitete J. R. Mühlbacher bereits nebenbei als Softwareentwickler (heutzutage Programmierer genannt). Im Jahr 1969 schloss er seine Ausbildung mit dem Doktorat in Mathematik(Algorithmische Graphentheorie) an der Universität Wien ab. Zu dieser Zeit war Informatik noch kein eigenständiges Fach. Anschließend war er an der JKU in Linz angestellt, wo er im Jahr 1973 für das Fach Informatik habilitierte. 

1973wurde er zum Professor (C3) an der Universität Dortmund (D) ernannt. Nach einem Aufenthalt als Senior Research Fellow an der Universität Bristol (UK) wurde er 1976/77 als Professor an die Universität Linz berufen. 1982 erhielt Mühlbacher einen Ruf an die Universität Zürich. Im Zuge der Verhandlungen wurde das Institut FIM, damals als Forschungsinstitut für Mikroprozessortechnik, an der JKU gegründet und Mühlbacher zum Vorstand bestellt.

Abgesehen von zahlreichen Beiträgen in Journalen und Konferenzen ist Prof. Mühlbacher Autor und/oder Co-Autor von Büchern über Graphentheorie, Datenstrukturen, Programmierung, Mikroprozessor-Softwareentwicklung und Betriebssysteme.

Mühlbacher ist/war Gastprofessor an den Universitäten Liverpool (UK), Reading (UK), Zürich (CH), HSG St. Gallen (CH), Granada (E) und war von 2001 bis 2007 Mitglied des österreichischen Fachhochschulrates (FHR).

 


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